Annekatrin Puhle, Dr.phil. / PhD

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Buch: Goethe-Geister

Mit Goethe durch die Welt der Geister. Kurzfassung: Geisterbegegnungen aus vielen Jahrhunderten - Annekatrin Puhle

Annekatrin Puhle: Mit Goethe durch die Welt der Geister. Geisterbegegnungen aus vielen Jahrhunderten. Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. David Fontana. 

St. Goar: Reichl Verlag. Der Leuchter. 2005. 380 Seiten, Halbleinen, gebunden.

ISBN 978-3-87667-268-7

Eine Vierbändige Gesamtausgabe liegt druckfertig beim Reichl-Verlag. Bitte richten Sie Ihre Anfrage nach dem Erscheinungsdatum direkt an den Verleger, Herrn Matthias Dräger: http://www.reichl-verlag.com/contactus

Eine russische Ausgabe der einbändigen Fassung ist erschienen.

Buchbeschreibung beim Reichl Verlag:

Mit Goethe durch die Welt der Geister stellt die einbändige Kurzausgabe aus einer auf vier Bände angelegten Gesamtausgabe dar, die nach sechsjährigen Recherchen und vielen Reisen zu den wichtigsten Bibliotheken in Deutschland, Österreich, England und Schweden entstanden ist. Das Buch, das einen sehr weit gefaßten Überblick über diese Thematik im deutschsprachigen und europäischen Raum gibt, klassifiziert die verschiedenen Arten von Geistererscheinungen, wie Natur-, Haus- und Spukgeister, beschreibt außerkörperliche Reisen und Nahtoderfahrungen und gibt sogar „praktische“ Anleitungen für den Umgang mit Geistern. Es enthält seltene und schwer zugängliche historische Texte über Geisterbegegnungen neben hochaktuellen Fallberichten und orientiert sich an der neuesten Forschung.

Buchvorstellung im Katalog “Pranahaus”:

Annekatrin Puhle
Mit Goethe durch die Welt der Geister
Aktuelle seriöse Literatur über Geistererscheinungen ist trotz des großen Interesses an esoterischen Themen eher Mangelware. Mit Goethe durch die Welt der Geister stellt die einbändige Kurzausgabe aus einer auf vier Bände angelegten Gesamtausgabe dar, die nach sechsjährigen Recherchen und vielen Reisen zu Bibliotheken in Europa entstanden ist. Das Buch klassifiziert die verschiedenen Arten von Geistererscheinungen, wie Engel und Lichtwesen, Natur-, Haus- und Spukgeister, Geister bei und von Sterbenden, Geister von Lebenden und Verstorbenen, Doppelgänger, Tiergeister und Geistertiere, beschreibt außerkörperliche Reisen, Astralgeister und Nahtoderfahrungen und gibt praktische Anleitungen für den Umgang mit Geistern. Es enthält seltene und schwer zugängliche historische Texte über Geisterbegegnungen neben hochaktuellen Fallberichten und orientiert sich an der neuesten Forschung. Mit paranormalen Episoden aus Goethes Leben wird der Leser durch die geheimnisvolle Welt der Geister geleitet. Dieses Werk ist jedoch viel mehr als nur eine Anthologie verschollener Geisterberichte und eine wahre Fundgrube für seltene Literaturquellen ebenso wie hochinteressantes Bildmaterial, sondern zudem ein Werkzeug, das uns hilft, mehr über uns selbst zu erfahren. Es ist die Frage nach unserer Seele, nach einem unvergänglichen Kern in uns selbst.

Rezension von Evelyn Elsaesser-Valarino:

Annekatrin Puhle: Mit Goethe durch die Welt der Geister. Geisterbegegnungen aus vielen Jahrhunderten. Reichl Verlag, 2006ISBN 978-3-87667-268-7

Rezension von Evelyn Elsaesser-ValarinoAutorin von „Engelchens Land“ und „Erfahrungen an der Schwelle des Todes“Mitautorin mit Kenneth Ring von „Im Angesicht des Lichts“

www.Elsaesser-Valarino.com

Mit Goethe durch die Welt der Geister ist ein absolut faszinierendes Buch. Dr. phil. Annekatrin Puhle ist das Kunststück gelungen, uns Lesern einen grossen Informationsschatz auf gut strukturierte und fliessende Weise in wissenschaftlicher, aber doch auch unterhaltender Sprache darzubieten. Mit grossem Fachwissen stellt die Autorin die zahlreichen aussersinnlichen Erscheinungen vor, welche die Menschen durch die Jahrhunderte hindurch erfreut und erschreckt haben. Die Autorin nimmt uns Leser bei der Hand und führt uns in die faszinierten Welt der Geister – Engel und Lichtwesen, Schutzgeister, Geister bei/von Sterbenden, von Verstorbenen, von Lebenden, Doppelgänger, Haus-, Natur-, Pflanzen- und Tiergeister – und bald fühlen wir uns vertraut mit diesen Wesen, auch wenn uns manchmal das Gruseln packt. Wir verfolgen den atemberaubenden Tanz der Feen, Zwerge, Kobolde, Elfen, Gnomen und Wasserfrauen und verspüren den Wunsch, uns in die fröhliche Tanzrunde einzugliedern. Unter dem Stichwort Geisterorte beschreibt Annekatrin Puhle die geisterhaften Erscheinungen, die an gefahrenreichen Orten (unheimliche Moore, finstere Wälder, abgründige Seen) oder in Spukhäusern und -Schlössern auch heute noch ihren Umfug treiben und manchmal auf dramatische Ereignisse in der Vergangenheit zurückzuführen scheinen. Im Kapitel “Andere Länder – andere Geister?” lädt uns die Autorin auf einen Ausflug nach Frankreich, Grossbritannien, Dänemark und Schweden ein und beschreibt die ortsspezifischen historischen und zeitgemässen Geistererscheinungen. Unter der Überschrift “Was sagt die Forschung heute über Geister?” wird die essentielle Frage thematisiert: “Sind Geister Gehirnprodukte oder führen sie eine vom Geisterseherunabhängige Existenz?” (S. 269). „Für Hornell Hart sind Erscheinungen von Verstorbenen, Sterbenden und Lebenden nicht nur Fakten, sondern neben den Kommunkationen mit Verstorbenen die Hauptzeichen, die für das Überleben des Todes sprechen” (S. 273). Der Autorin ist es gelungen, einen idealen Rhythmus zu erzeugen, indem sie historische Daten, Zeugenberichte, Gedichte, wissenschaftliche Analyse und Illustrationen in harmonischer Abfolge geordnet hat. Mit viel Humor und Wortspielen hat sie es geschafft, die Reise durch die Geisterwelt ebenso spannend wie instruktiv zu gestalten. Das Buch ist hervorragend recherchiert und wir Leser erlangen eine umfassende Übersicht über die Vielfalt und spezifischen Charakteristiken der Geisterbegegnungen aus vielen Jahrhunderten. Jedes Kapitel wird von einem Goethe-Zitat eingeleitet und wir werden uns bewusst, wie bewandert der alte Meister in der parapsychologischen Wissenschaft war. Die Worte des Musikers Camille Saint-Saëns, die er 1921 an seinen Freund Camille Flammarionadressierte, haben auch heute noch ihre brennende Aktualität und laden zu weiterer Forschung ein: “Wie recht Du hast, wenn Du meinst, dass die etablierte Wissenschaft den Menschen nicht kennt und dass wir noch jede Menge zu lernen haben” (S. 218). Nun müssen wir von den Geistern Abschied nehmen und haben vielleicht insgeheim die Hoffnung, selber eine dieser eindrucksvollen Begegnung zu machen, die Augen wurden uns jedenfalls von diesem mitreißenden Buch dazu geöffnet. Die Autorin schließt mit den weisen Worten: „Könnten wir Geister sehen, wenn in unserem Innern nicht ein Sinn dafür schlummerte? Die echte Begegnung zwischen Geist und Mensch liegt im „Inseits“, nicht im Jenseits. Meditation und die Reinigung des Seelenkleides sind der Königsweg dorthin, die via regia. Aufrichtige Gesinnung und Demut dem Göttlichen gegenüber führen uns an das Wesen der geistigen Welt heran. Und ganz hinten am Horizont leuchtet die Frage auf, die wie eine brennende Fackel Jahrtausende hindurch weitergereicht wurde, die Frage nach dem Dahinter, dem Danach, dem Überleben des Todes“ (S. 314). Ich kann jedermann herzlich empfehlen, sich mit Annekatrin Puhle auf die bezaubernde Reise durch die Welt der Geister zu begeben.

Evelyn Elsaesser-Valarino, Genf

Rezension von Wolfgang Ophoven:

Rezension zu Annekatrin Puhle „Mit Goethe durch die Welt der Geister“
Dass es mindestens zwei Realitätsebenen gibt, mag heute allenfalls noch
ein Agnostiker bestreiten. Dass es zu der „Materiellen Realität“ auch
eine „Geistige Realität“ gibt, wird immer mehr Menschen zur glaubenden
Gewissheit. Auch ist es keine Erfindung der Neuzeit, an die Existenz
einer Geisterwelt zu glauben…
Auf dieser Erkenntnis baut Annekatrin Puhles Werk „Mit Goethe durch die
Welt der Geister“ in einer Weise auf, die das Thema nicht poetisch und
schwärmerisch dahinschweben lässt, sondern sehr realistisch und
verbindend das Wissen um Geister aufgreift, quer durch die Geschichte.
Illustriert mit sehr „tiefen“ Bildern schimmert zuweilen auch die
Philosophie eines René Descartes durch, der grundsätzlich die
„Phantasie“ der „Realität“ gegenüberstellt und hinterfragt, ob das eine
nicht auch das andere sein könnte. Hierzu passt die nette Abbildung (S.
62), in der vier „Gespenster“ die Frage stellen: „Do you believe in
people?“
Johann Wolfgang Goethe, Dichter und Esoteriker, und hier denke ich gern
an meinen letzten Besuch in Weimar, bildet dabei den Grundzug. Immer
wieder taucht vor allem sein „Faust“ auf, unaufdringlich, gekonnt,
passend. Abgerundet wird das Ganze auch durch „Goethes Kollegen“, wie
z.B. Theodor Storm, oder durch neuzeitliche Kollegen, hier z.B. Evelyn
Elsässer Valarino. Die „märchenhafte“ Komponente wird durch die Brüder
Grimm verkörpert.
Wie es sich für eine promovierte Philosophin gehört, widmet sich der
Band auch gezielt in einem eigenen Kapitel der neuzeitlichen
Forschungsarbeit. Dr. Elisabeth Kübler-Ross oder Dr. Raymond A. Moody
dürfen hier natürlich nicht fehlen – was besonders die Frage nach einem
„Nah-Tod-Erlebnis“ betrifft. Der „Fall Dr. Richie“ ist zwar schon in
anderen gängigen Werken ausreichend behandelt (Josef Mühlbauer: Jenseits
des Sterbens, 1979), eine Unterbringung in dieser angemessenen Form
sollte durchaus grundsätzlich erlaubt sein!
Dabei beschränkt sich das Werk nicht allein auf „Menschengeister“,
sondern umfasst auch alle übrigen Bereiche – Tiergeister,
Pflanzengeister, Naturgeister, Schutzgeister.
Vor allem geht die Autorin nicht „dogmatisch“ vor, sondern lässt dem
Betrachter die Offenheit, eigenes Wissen und Denken zu integrieren. Der
junge Mann, dessen Tod sich durch sein Gelächter schon Tage vorher
ankündigt (Storm: Das Gelächter – S. 50f), bestätigt mir persönlich sehr
schön, dass es in den Geisterwelten keine Zeit als solche gibt.
Ein sehr informatives, anspruchvolles und gelungenes Werk – das ein
Neueinsteiger allerdings „scheibchenweise“ genießen sollte…

Roetgen-Rott, 20.02.07
 Wolfgang Ophoven

Rezension von Andreas Resch:

In: Grenzgebiete der Wissenschaft, 56, 2007, 1 S. 86-87:PUHLE, ANNEKATRIN: Mit Goethe durch die Welt der Geister. Geisterbegegnungen aus vielen Jahrhunderten. Kurzausgabe/M. e. Geleitw. v. David Fontana. St. Goar: Reichl Verlag Der Leuchter, 2006, ISBN 978-3-87667-268-7, Geb., 384 5., EUR 24.80

Nach dem Lexikon der Geister (2004) legt hier Dr. Annekatrin Puhle, die sich nach Ausbildung in Anthropologie, Ethnologie und indoeuropäischer Sprachwissenschaft intensiv mit Grenzgebieten der Wissenschaft befasste, Mit Goethe durch die Welt der Geister eine Kurzfassung der demnachst erscheinenden vierbandigen Gesamtausgabe gleichen Titels vor. Hinter diesen Veröffentlichungen steckt eine umfangreiche und einmalige Materialsammlung. Puhle startete im September 1996 eine vierjahrige Reise durch den historischen Buchbestand von Bibliotheken, Instituten und Klostern, die sie von Berlin nach Wolfenbüttel, Weimar, Schloss Oberwiederstedt, München, Speyer, Trier, Überlingen, Kloster Beuron, Innsbruck, Wien, Stift Melk, Freiburg, Göttingen, Jena, Halle und bis nach London, Göteborg und Stockholm führte und mit Tausenden von vergessenen, z. T. noch ungeöffneten Geisterbüchern in Berührung brachte.

Den Ausgangspunkt des vorliegenden Werkes bildet die Goethezeit, sind doch Goethes Werke wie auch sein Leben durch und durch verwoben mit aussergewöhnlichen Erlebnissen. Dementsprechend ist auch die Gliederung dieses Buches. Nach einer kurzen Einleitung und einem ebenso kurzen Gang durch die Jahrhunderte wird das Thema der Wahrnehmung von Geistern mit Hinweisen auf das Sehen, Hören, die innere Schau und die Projektion und Kreation von Geistern beschrieben. Dem folgt em Abschnitt über Geister, wie sie uns erseheinen: als Schutzgeister, Geister bei und von Sterbenden, Geister von Verstorbenen, Geister von Lebenden, als (eigener) Doppelgänger, Hausgeister, Natur- und Pflanzengeister, Tiergeister und Geistertiere. Nach einem kurzen Hinweis auf die ,,Astralgeister oder die Reise aus dem Körper” folgt eine ebenso kurze Beschreibung von Geisterorten: Spukorte, Spukhäuser und Spuksschlösser. Ein besonderes Augenmerk gilt dann auch dem Schutz vor Geistern.

Die oft aufgeworfene Frage, ob die Geister kulturübergreifend sind, beantwortet Puhle mit Berichten über Geister in Frankreich, Irland, England, Cornwall, Wales, Schottland und auf den Hebriden sowie in Dänemark und Schweden, um dann kurz auf die Aussagen der Forschung zu den Geistern überzugehen. Sosehr es der experimentellen Forschung nicht rnöglich ist, die Geister einzufangen, sosehr besteht die Tatsache, wie Puhle bernerkt, ,,dass rund 60% der Bevölkerung in Industrielandern schon einmal etwas erlebt haben, was sie als geisterhafte Erscheinung verstehen” (S. 266). In diesem Zusammenhang ist auch von ausserkorper- lichen Erlebnissen und Nahtoderfahrungen die Rede.

Der letzte Abschnitt befasst sich mit Geisterlebnissen als praktischer Lebenshilfe. Es geht hierbei darum, dass Menschen, die Geister erleben, in den Geistererscheinungen einen bedeutungsvollen Zusammenhang mit ihrem Leben sehen, während andere nichts damit anzufangen wissen.

Die Ausführungen zu den einzelnen Themen werden mit reichen Erlebnisbeschreibungen und zahlreichen Abbildungen versehen, die durch mehrere Farbtafeln ergänzt sind. Erfreulich sind dabei die Angaben historischer Zusammenhänge und der jeweils genauen Quelle.
Es geht bei dieser Arbeit nicht um irgendwelche empirischen Beweise für die Existenz von Geistern, sondern um Lebenserfahrungen, die gestern wie heute mit dem Verständnis von Geistern zu tun haben. Dabei befasst sich Puhle vornehmlich mit den positiven Geistern, die das Leben bereichern, ohne dabei die Erfahrungen mit bösen Geistern auszuschliessen. Es ist nun einmal so, dass der Grossteil der Geister eine Weitung des menschlichen Empfindens und Sehnens darstellt, weil der Mensch grundsätzlich nach Glück und dem Ewigen strebt und das Negative zu vermeiden sucht.
Ein Anmerkungsverzeichnis, ein ausführliches Literaturverzeichnis von 30 Seiten sowie ein Namen-und Sachregister beschliessen diese seltene, gediegene und erquickende Arbeit, die von einer ausserordentlichen Belesenheit der Autorin zeugt. Nicht zuletzt freut mich auch die Tatsache, dass in diesem Buch wie beim Lexikon der Geister die bei unserer Zusammenarbeit am Lexikon für Paranormologie erstellten methodischen Normen für Publikationen im Bereich der Grenzgebiete der Wissenschaft voll zum Tragen kommen. Auch die technische Gestaltung des Bandes beeindruckt.
Andreas Resch, Innsbruck.

Rezension von Harald Gerunde:

Anmerkungen zu Annekatrin Puhle: „Mit Goethe durch die Welt der Geister“

Wer sich in erster Linie für Goethe als Klassiker interessiert, wird von diesem Buch wohl enttäuscht sein: Goethezitate führen zwar in die einzelnen Kapitel ein, und auch ansonsten nimmt die Autorin des Öfteren Bezug auf den Dichter, aber wovon dieses Buch, die Kurzausgabe eines vierbändigen Werkes mit gleichem Titel, eigentlich handelt, sagt der Untertitel: „Geisterbegegnungen aus vielen Jahrhunderten“.

Das heißt auch, dass jemand, der mit dem frühen Wittgenstein meint, alles, was sich aussprechen lasse, lasse sich auch klar aussprechen (Tractatus, 4.116), jemand, der unumstößliche Fakten, Beweise und eindeutige Schlussfolgerungen sucht, erst recht schlecht beraten wäre, wollte er „Mit Goethe durch die Welt der Geister“ zur Hand nehmen.

Wer hingegen Blicke in jenen geheimnisvollen, als Labyrinth angelegten Garten hinter der hohen Mauer der von Wissenschaft und Alltagsverstand akzeptierten Tatsachen werfen möchte, auch auf die Gefahr hin, sich verwirren, erschrecken oder täuschen zu lassen, weil ihm der Garten mit seinen Farben und Düften so viel verlockender erscheint als die solide graue Mauer, kann sich von diesem Buch im Wortsinn be-zaubern und be-geistern lassen. Die Autorin führt ihn in eine anekdotisch dokumentierte Welt der Geister von Lebenden und Toten, der Feen und Elfen, Schutz- und Plagegeister, Pflanzen- und Tiergeister, in der auch Engel ihren Ort haben. Dabei lässt sie die Leserin und den Leser teilhaben dem Vergnügen, das ihr die Gespräche mit Gewährsleuten, das Stöbern in Bibliotheken, das Sichten und Auswählen von Text- und Bildmaterial ganz offensichtlich bereitet haben.

„Mit Goethe durch die Welt der Geister“ ist eher ein Buch für die rechte als für die linke Hirnhälfte, es bietet dem Leser und der Leserin nicht Theorie und strenge Systematik, sondern Poesie und eine Vielfalt von Bildern. Erzählung reiht sich an Erzählung, Vers an Vers, Kitschiges steht einträchtig neben Tiefgründigem, ohne dass eines das andere stört, hier und da taucht auch (Grenz-)Wissenschaftliches auf, und liebevoll ausgesuchte Abbildungen regen die Imagination an.

Die Verse von Novalis, die Autorin an einer Stelle zitiert (S. 26/27), können als das Programm ihres Buches gelesen werden:

Wen nicht mehr Zahlen und FigurenSind Schlüssel aller Kreaturen, Wenn die so singen, oder küssen,Mehr als die Tiefgelehrten wissen,…Und man in Mährchen und GedichtenErkennt die wahren Weltgeschichten,Dann fliegt vor einem geheimen WortDas ganze verkehrte Wesen fort.“

Unverbesserlichen Romantikern nämlich und solchen, die danach streben, unverbesserliche Romantiker zu werden, weil sie sich einer durchschnittlich akzeptierten Lebenslangeweile nicht kampflos ergeben wollen, ist Annekatrin Puhles Buch zu empfehlen. Denen, die es sich in ihren Sachzwängen gemütlich eingerichtet haben, hingegen nicht.

Rezension von Peter Mulacz:

Journal of the Society for Psychical Research [Vol. 72.2, No. 891 April 2008, pp.119-120]  MIT GOETHE DURCH DIE WELT DER GEISTER: GEISTERBEGEGNUNGEN AUS VIELEN JAHRHUNDERTEN Einbändige Kurzausgabe by Annekatrin Puhle. Fore­word by David Fontana. Illustrated. Reichl Verlag – Der Leuchter, St Goar, Germany, 2006. 380 pp. 24.80 Euros (hardcover). ISBN 978 3 87667 268 7

This book is on ghosts and spirit apparitions, spooky locations, and the like. Goethe serves as a tour guide through the world of spirits and leads the reader through the book insofar as each chapter is headed by a Goethe quotation. In German literature Goethe is as much a giant as Shakespeare is in English literature, yet there is no dispute about the real person, Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), who was not only a poet, playwright and director of the Royal theatre, but also a scientist and a statesman. Goethe himself reported a few incidents in his life that could be categorized as parapsychological pheno­mena, including a strange autoscopic incident. This book (like Puhle’s previous book, Lexikon der Geister) is an offspring of an IGPP-funded research project on spirit encounters during the Goethe era (i.e. during the German classical period) and so Goethe became a kind of patron saint for this book. Actually, due to the abundance of related material, this present book-not unlike The Golden Bough-is the condensed version of a larger edition planned to consist of four volumes, which is due to be published in the near future.The main body of the book consists of reports on spontaneous cases over the past few centuries up to the present, augmented by excerpts from poets, thinkers and researchers. For the historical cases, the author has carried out library research in many different places, including Berlin, Wolfenbüttel, Weimar, Munich, Speyer, Trier, Überlingen, Freiburg, Göttingen, Jena and Halle in Germany, Innsbruck, Vienna and Melk in Austria; also London, Gothenburg and Stockholm, in the course of which she describes having discovered thousands of books on ghosts-many of them still unopened.When talking about spirit encounters, many of those interested in psychical research might tend to think of the spirits of the deceased. The author, however, offers a much wider scope, as there are additional chapters on non – human entities (angels and guardian angels, nature spirits in plants and animals, and ghostly animals) on one hand, and on Doppelgängers, astral projection, OBEs, and ‘ghosts’ of people dying (yet by definition still alive) on the other. Another chapter deals with ghosts and spectres from countries other than the German ­speaking ones: France, Ireland, England, Wales, Scotland, Denmark and Sweden.There is a chapter on the rules of conduct when encountering ghosts and how to protect oneself from mischievous ghosts – good advice from ancient Egypt to the age of romanticism.So far the book displays a wide range of different aspects, starting from ghost encounter stories that claim to be true case rep orts, and ending in folk­lore. In a further chapter the author reflects the position of science vis-a-vis all these various experiences. This chapter is rather sketchy; however, it is also the most difficult topic. NDEs and OBEs are dealt with here, and the author argues that human beings possess a multitude of ‘bodies’, which reminds the reader of the ‘Hylic Pluralism’ of the late J. J. Poortman. There are not too many theoretical positions reflected and som e modern publications have not been taken into consideration. Moreover, critical positions go unmentioned; for instance, when the Pam Reynolds (OBE) case is mentioned there is no reference to Gerald Woerlee’s work.A short concluding chapter on ghost experiences helping in practical life touches on topics such as ghosts in a holistic world view, insight by ghosts, crisis management, ghosts as medicine, and ghosts in an ethical perspective.An Afterword provides a rich list of references, and several indexes round off this remarkable book, which serves weIl as a teaser for the four-volume issue to come. The present volume, in its main body combining case reports with poems and other literary works, addresses the mind rather than critical reasoning, yet within these limits it makes very interesting and enjoyable reading.There are numerous black-and-white illustrations, many of them unfortun­ately rather small, depicting philosophers and psychical researchers as weIl as works of art pertaining to the topic of ghosts and spirits, and a number of colour plates, also of artworks. The design of the book is very good, with printing on high-quality paper, thread binding (hard to find these days), coloured ornamental endpapers and a silken bookmark.

Austrian Society for Parapsychology Vienna, AUSTRIA PETER MULACZ peter.mulacz~arapsychologie.info

Rezension von Titus Rivas:

Terugkeer 19(1), voorjaar 2008, blz. 30-31.

Boekbespreking

Annekatrin Puhle. Mit Goethe durch die Welt der Geister: Geisterbegegnungen aus vielen Jahrhunderten. St. Goar: Reichl Verlag – Der Leuchter, 2006. ISBN 978-3-87667-268-7.

Het geloof in geesten is van alle tijden. Dit zal zelfs een materialist nog toegeven. Het is minder algemeen aanvaard dat er goed parapsychologisch bewijsmateriaal bestaat voor de realiteit van de geesten van overledenen. Annekatrin Puhle biedt de lezer in haar prachtig verzorgde, rijk geïllustreerdeMit Goethe durch die Welt der Geister een overzicht van ontmoetingen met geesten door de eeuwen heen. Het boek is een vervolg op haar Lexikon der Geister uit 2004. De auteur zegt terecht dat het vraagstuk van geesten zonder stoffelijk lichaam direct verband houdt met de vraag naar ons wezen en het voortbestaan daarvan na de dood. Het gaat Puhle om meer dan spannende spookverhalen, want alle gevallen die ze in het boek heeft opgenomen zijn afkomstig uit betrouwbare bronnen.

Buiten het Duitse taalgebied besteedt de auteur ook ruim aandacht aan andere Europese landen, zoals Frankrijk, Ierland, delen van Groot-Brittannië, Denemarken en Zweden.

Annekatrin Puhle blijkt in het algemeen heel goed ingevoerd in de theorievorming rond waarnemingen van geesten. Ook staat ze niet alleen stil bij ervaringen met menselijke overledenen, maar bijvoorbeeld ook bij ‘huisgeesten’ en bij ontmoetingen met engelen, o.a. in verband met bijnadoodervaringen en sterfbedivisioenen.

De titel van haar werk laat zich verklaren door de grote openheid van de beroemde Duitse schrijver Johann Wolfgang von Goethe tegenover paranormale en spirituele verschijnselen. Uiteraard komen zijn eigen ervaringen ook aan bod in het boek. Zo zag Goethe in 1813, volgens ene Dr. August Klemm, in Weimar op straat een man, in kamerjas en met pantoffels aan, op zich af komen die hij leek te herkennen als zijn vriend Johann Friedrich Rochlitz. Klemm vond dit nogal schokkend want hij zag zelf helemaal niemand. Het visioen hield weer op en Goethe vroeg zich geschrokken af of zijn vriend wellicht overleden was. Toen zij echter samen bij Goethe thuis aankwamen troffen ze er de man in levende lijve aan, compleet met kamerjas en pantoffels. Hij bleek bij Goethe op bezoek te zijn gekomen en men had hem verteld dat de schrijver een eindje was gaan wandelen. Rochlitz ging echter niet op zoek naar Goethe, omdat het slecht weer was en hij zelf al doorweekt was. In plaats daarvan kreeg hij droge kleren van zijn vriend aan (vermoedelijk van bedienden) en stelde hij zich geestelijk voor hoe hij Goethe begeleidde op zijn wandeling. Daarbij was hij ingedommeld en hij droomde vervolgens heel levendig hoe hij op Goethe toe liep en hem kon zien op hetzelfde punt waar Goethe zijn visioen had gekregen (blz. 107-110).

Geen onderwerp dat maar enigszins verband houdt met geesten blijft volledig onbelicht. Zo heeft Puhle aandacht voor plantgeesten, natuurgeesten, spookkastelen, uittredingen en bijnadoodervaringen. Ook zijn er mooie voorbeelden van dierlijke geesten. Bijvoorbeeld in het geval van de teckel Phagen van Bill Schul. Phagen blafte hem op een nacht wakker en bleef daarna voortdurend doorblaffen. Toen Schul ging kijken wat er aan de hand was, vond hij het lijk van Phagen die al enkele uren dood moest zijn geweest. De nachten daarna hoorde hij Phagen echter weer rond dezelfde tijd tekeer gaan. De buurman, die niet wist dat de hond gestorven was, vroeg Schul of er misschien iets loos was met Phagen, omdat hij ‘s nachts zo lang geblaft had (blz. 161-162).

Het vermelden waard is ook nog een ervaring van ene mevrouw Räthin d.d. 19 februari 1832, opgetekend door Justinus Kerner. Zij zag een verschijning van een vrouwspersoon met een wit schort, halsdoek en mutsje die ze eerst voor een dienstmeid aanzag. De vrouw verdween voor haar ogen en acht dagen later ontving Räthin een brief dat de moeder van een jong familielid van haar overleden was. Op 19 februari, de dag voor haar dood, zo stond in de brief, had deze vrouw de wens geuit zich aan te kleden omdat ze mevrouw Räthin wou bezoeken. Degene die de brief had geschreven vroeg zich af of Räthin misschien een aankondiging van de dood van deze vrouw had beleefd (blz. 170).

Voor het geval dit nog niet duidelijk was: Mit Goethe durch die Welt der Geister biedt een goede kennismaking met deze rijke wereld.

Titus Rivas

Deze boekbespreking werd gepubliceerd in Terugkeer 19(1), voorjaar 2008, blz. 30-31.

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