Annekatrin Puhle, Dr.phil. / PhD

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Health

Foto: Prof. Dr. Max Otto Bruker bei der Zeugnisübergabe der Abschlußrüfung zur Gesundheitsberaterin (GGB e.V. Lahnstein)

Salutogenetic, whole-food and ecological nutrition

Vier Säulen stabilisieren die Gesundheit und stärken die Abwehrkräfte:

  1. Ernährung (falsche ist Ursache Nr. 1 für Zivilisationskrankheiten wie Herzerkrankungen, Schlaganfall, Gelenkerkrankungen, aber auch entscheidend bei Immunerkrankungen, Krebs u.a. Erkrankungen)
  2. Psychologische Balance – ganzheitliche, erfüllende Lebensweise
  3. Positive soziale Kontakte in Familie und Freundeskreis, nicht nur digital, gemeinsame Mahlzeiten (ohne Mirkowelle und Fast Food)
  4. Aufenthalt und Bewegung in frischer Luft, im Wald und am Meer.

Zu Punkt 1 gibt es sehr viel zu sagen, wesentlich mehr, als hier möglich ist. Es reicht nicht, einzelne gesunde Produkte regelmäßig zu sich zu nehmen, sondern unsere täglichen Mahlzeiten sollten insgesamt gesundheitsförderlich sein und keine unnötigen, schädlichen Stoffe aus Chemielaboren enthalten. Die Grundlagen einer die Gesundheit erhaltenden wie fördernden (= salutogenetischen) Ernährung bilden wörtlich genommen „vollwertige“ Lebensmittel mit Produkten aus biologischem Anbau.

Einkaufstipp: Ideal sind frische, nicht abgepackte Produkte aus der Region, alles anderen Produkte sollten so wenig Inhaltsstoffe wie möglich enthalten und den folgenden Empfehlungen folgen.

Empfehlenswert:

  • Tägliches Frischkornmüsli (aus frisch gequetschten Haferflocken)
  • Vollkornmehle (frisch gemahlen), Vollkornreis
  • Frisches Gemüse und Salate, Obst, möglichst viel davon unerhitzt
  • Naturbelassene Fette wie kaltgepresstes Olivenöl, Sahne und Butter (für Veganer zuckerfreie Mandelmilch oder Hafermilch)
  • Süßen mit Honig (nicht über 40° erhitzt und in geringer Menge), Bananen, Datteln, Feigen, Trockenobst
  • Gewürze und Kräuter, Nüsse und Samen

Getränke:

  • Wasser, kalt und heiß
  • Kräutertees (jede Sorte maximal vier Wochen), z.B. wohlschemckende und entspanndende Sorten Melisse, Rosenblüten, Eisenkraut; herbere Sorten für bestimtme Indikationen wie Majoran, Oregano (Magen-Darm-Trakt), Thymian, Salbei (Atemwege); Minzarten (Konzentration), Gingko (Gedächtnis), Passionsblumenkraut, Baldrian, Hopfenzapfen, Lavendelblüten, Johanniskraut (Schlaf ) u.v.a.
  • Kombucha, mit wenig, nicht über 40° erhitzem Honig angesetzt

Nicht empfehlenswert:

  • Auszugsmehle
  • Zucker und Zuckerersatzstoffe
  • „Maschinenöle“ wie stark erhitzte Fabriköle, Palmfett, Margarine u.a. Kunstfette
  • Tierisches Eiweiß generell: Fleisch, Wurst, Fisch, Milchprodukte, speziell fettreduzierte Produkte („Light“-Produkte)
  • Zusatzstoffe, Genmanipulierte Nahrung
  • Nahrungsergänzungsmitetl

Getränke:

  • Koffeinhaltige Getränke: Kaffee und Schwarzer Tee (als Ausnahme in Maßen: grüner Kaffee, weißer und grüner nicht-aromatisierter Tee, alle aus biologischem Anbau)
  • Alkoholhaltige Getränke (nur als Ausnahme in Maßen: Rotwein, Weißwein, ungeschwefelt; Sekt, Champagner; wirklich rein gebrautes Bier; alle aus biologischen Trauben)
  • Trumps Desinfektionsmittel !

Die Geheimformel: Tierisch eiweißfreie Frischkost

Zu Getreide, Gemüse und Obst:

Dinkel, Buchweizen, Gerste, Hafer (Stimmung hebend), Äpfel, Pfirsiche, Pflaumen (auch bei depressiven Verstimmungen), Preiselberen, Holunderbeeren (gepresst, mit heißem Wasser un Honig), Kiwis, Schwarze Johannisbeeren, Brombeeren, Sanddorn, Bärlauch-Blätter, Rote Bete, Paprika, Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Weißkohl und Sauerkraut, sowie überhaupt alle Kohlsorten, Spinat, Löwenzahn (frisch oder wie Spinat), Rucola sowie alle Blattsalate, Lauch, Knoblauch, Zwiebeln u.v.a.

Zu Gewürzen und Kräutern:

Speisen können mit Gewürzen und Kräutern „verfeinert“ werden, doch es geht beim Würzen nicht nur um die Verbesserung des Geschmacks, sondern um mehr, um die Stärkung der Gesundheit, speziell der Abwehrkräfte. Einigen Gewürzpflanzen und Kräutern eilt der gute Ruf voraus, während andere in Vergessenheit geraten sind. Beide, sowohl altbekannte Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch und Dill als auch Modepflanzen wie Basilikum, Rosmarin, Koriander, Kurkuma oder Ingwer sind Top-Helfer, wenn es daum geht, sich stark zu machen.

Zu den stärksten „Geschossen“ der Pflanzenwelt gehören Majoran, Oregano, Thymian und Bergbohnenkraut (als ätherisches Öl äußerlich bei Infekten der Atemwege), doch kommt es auf ihre Qualität, Herkunft (wild oder angebaut) und Konzentration ihrer Inhaltstoffe an (getrocknet, frisch, gefroren oder als ätherisches Öl). Ein einziger Tropfen Thymian-Öl kann z.B. ein Baby das Leben kosten, aber in 2 bis 3 EL fettem Öl gelöst und auf die geschwächte Stelle aufgetragen (etwa bei Husten auf die Brust) kurbelt er bei Ewachsenen die Abwehrkräfte an. Stärkend wirken auch Knoblauch, Ingwer, Senf, Meerettich, Schwarzkümmel, getrockneter Bärlauch (als Gewürz), die Echte Brunnenkresse (bei Erkältungskrankheiten, Bronchitis, Keuchhusten). Zimt lässt in düsteren Zeiten die Lebensflamme wieder hell aufflackern, und ein Tee aus Borretsch (Blüten und Blätter) hellt die Stimmung auf. In heißen Ländern sind Pfeffersorten und Chilies nützlich, ebenso Curry-Mischungen, die Kurkuma, Koriander, Ingwer, Paprika, Cayenne-Pfeffer, Kreukümmel, Bockshornklee, Zimt, Nelken und andere Pflanzen enthalten können. Und es gibt noch viel mehr …

Goldene Regel: Alles in Maßen, lagum, schwedisch gesagt

Lesetipp: Puhle, Trott-Tschepe und Möller: Heilpflanzen für die Gesundheit. 333 Pflanzen – neues und überliefertes Heilwissen. Pflanzenheilkunde, Homöopathie, Aromakunde. 2013. Kosmos. Auch als E-Book erhältlich.

ISBN 978-3-440-12235-8

Lesetipp speziell für Schlaf und Traum: Puhle: Das grosse Buch vom Träumen. Wie Sie gut schlafen und etwas Schönes träumen. 2018. Neue Erde.  ISBN 978-3-89060-719-1